Zur Praxis:

Neben der Ernährung ist die Atmung mit einer unsere Hauptaufnahmequelle für Qi.

Im Laufe der Zeit entwickelten sich viele verschiedene Traditionen und Schulen.

Die einfachste und gröbste Unterscheidungsmöglichkeit ist:
Donggong mit Körperbewegung / Jinggong in Ruhe (ohne äußerliche Bewegung)

Medizinisches Qigong (Gesundheitsprävention oder Krankheitsbehandlung)
Kampfkunst Qigong (Stärkung der Widerstandsfähigkeit etc.)
Spirituelles Qigong (Erleuchtung, buddhistische und daoistische Praktiken)
Scholastisches Qigong (Ethik, Lebenskultur, Lebensregeln etc.)

Beim Üben geht es darum eine Balance zwischen den beiden gegensätzlichen Polen Yin und Yang herzustellen, mit dem Ziel, die Energie optimal in Fluss und Harmonie zu bringen.
Die Wirksamkeit von Qigong auf Gesundheit und Wohlbefinden ist in verschiedenen Studien nachgewiesen worden. So wurde z.B. der positive Einfluss auf Kreislauf- und Atemfunktion so wie bei Bluthochdruck und bei Asthma untersucht.

Qigong ist als Prophylaxe zu sehen, das Blockaden lösen und das Immunsystem stärken kann. Da die Übungen im Zeitlupentempo ausgeführt werden sind sie für jedermann in jedem Alter erlernbar.

Grundlagen wie die korrekte Haltung, die Atmung und die Auswirkungen auf den Körper etc. werden während einer Qigongstunde erklärt und erfahrbar gemacht.